Wandern in der Heimat: Röthelfels

Da wir einen Tag früher aus dem Chiemgau zurück waren, stellte sich uns die Frage, wie wir den übrigen Sonntag verbringen sollen. Unser ursprünglicher Plan uns von den zwei Skitourentagen zu erholen, wurde von strahlend blauem Himmel und Sonne zunichte gemacht. Kurzfristig beschlossen wir nach dem Mittagessen noch eine Runde in der Fränkischen Schweiz zu drehen. Gegen Mittag machten wir uns also auf zu unserem Lieblingswirt Milan in Erlangen und orderten bayerisch-isotonische Getränke und zwei böhmische Karpfen – gebackenen Karpfen mit Knoblauch und groben Pfeffer.

Der Röthelfels bei Morschreuth

Für unseren Verdauungsspaziergang fuhren wir weiter nach Morschreuth, dem Ausgangspunkt unserer Mini-Wanderung rund um den Röthelfels. Der beschriebene Parkplatz am Rande des Dorfes war schnell ausfindig gemacht. In warme und winddichte Jacken gehüllt, folgten wir dem hartgefrorenen Schotterweg in Richtung Wald. Erst am Waldrand entlang, später dann kurz den Weg bergab folgend in den lichten Wald, erblickten wir schon bald rechter Hand das Gestein des Röthelfelsmassivs. Ein schmaler Trampelpfad zweigte vom Hauptwerk ab und schlängelte sich zwischen den Bäumen und Gesteinsbrocken zum Wandfuß. Wo sich üblicherweise zahlreiche Kletterer tummeln, konnten wir heute dank der eisigen Temperaturen entlangschlendern. Lediglich eine Seilschaft versuchte sich an den sonnigen Kletterrouten.

Wir folgten dem abschüssigen Gelände mal bergauf, mal bergab, immer dem Wandfuß entlang, bis wir das große Felsentor erreichten. Hier ging es etwas steiler bergauf und durch das Tor hindurch, bis wir wieder den Wanderwege erreichten und nach rechts folgten. Nach kurzer Zeit trafen wir auf einen kleinen Aussichtspunkt mit einer Bank. Bei einem warmen Kaffee aus dem neuen Primus Kocher genossen wir die herrliche Winterlandschaft mit Blick weit über das Tal. Anschließend folgten wir dem Wanderwege weiter durch den Wald bis wir wieder an das Feld am Waldrand kamen. Mit wärmenden Sonnenstrahlen ging es nun auf bekanntem Weg zurück zum Auto.

Daten:

  • Strecke:        ca. 4 km
  • Zeit:              1:45 h
  • Video auf unserem YouTube-Kanal

Fazit:

Kurze und schöne Winterwanderung entlang des größten Felsriegels in der Fränkischen Schweiz. Gerade im Winter liegen die südseitigen Felsen dank des lichten Waldes schön in den warmen Sonnenstrahlen, weshalb hier an Wochenende auch im Winter reger Kletterbetrieb herrscht. Im Sommer wahrscheinlich wegen der vielen Seilschaften nicht zu empfehlen.

Röthelfels, Fränkische Schweiz 2018

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